, Greimers Ulrike

Über Höhenflüge, Abstürze, aufrappeln und die Krone richten - weiter geht's!

Wenn aus heiterem Himmel plötzlich "gar nichts mehr geht", und eine depressive Phase einen am Boden hält - und ein Newsletter wieder alles ins Positive wendet.

 

"Flying high" (hoch fliegen), so ist der Titel des Bildes, das auf dem Bild hinter mir an der Wand hängt. Dieses Bild wurde gemalt von: MIR! :-) Tja, und das, wo ich doch gar nicht malen kann (wie das soooo viele andere Menschen auch von sich denken). Im Rahmen einer sogenannten "Artnight", bei der alle Teilnehmer das gleiche Bild malen (jeder auf seine Art, mit Schritt-für-Schritt-Anleitung des anwesenden Künstlers), wurde ich eines Besseren belehrt. Nun hängt es an meiner Bürowand und ist mir bei allen Zoom-Meetings im Blick - als permanente Erinnerung daran, dass wir sehr wohl viel mehr können als wir uns selber zutrauen ;-)

 

Manchmal allerdings ... kann es passieren, dass aus heiterem Himmel auf einmal "gar nichts mehr geht". Alles Wissen, alle Vorerfahrungen, alles gute Zureden hilft plötzlich nicht mehr. Wer schonmal eine depressive Phase hatte, weiß wovon ich rede. Allen anderen kann ich es nicht erklären - es ist wirklich etwas, das man ohne eigene Erfahrung nicht nachvollziehen kann, denn es scheint doch von außen betrachtet alles relativ in Ordnung zu sein. Auch die Innenschau hilft nicht weiter - man tappt in der Regel völlig im Dunkeln. Oder der Verstand klammert sich an eine logische Erklärung: wenn ich erstmal wieder einen "normalen" Job habe, dann ist es wieder gut. Wenn ich erstmal wieder in einer Beziehung bin ... wenn ich mehr Geld zur Verfügung hätte ... etc. Aber all das ist ja im Moment nicht und erscheint in der aktuellen Verfassung unerreichbar. Das auszuhalten ist sehr, sehr schwer!

Den Großteil des Jahres war ich jeden Morgen voller Vorfreude auf meine Tadaaas aus dem Bett gesprungen. Auch das war völlig weg. Selbst meine heißgeliebten Düsselspaziergänge konnte und mochte ich nicht mehr gehen. Und immer wieder die Frage: was ist nur los mit mir??????

Und dann, nach 3 Monaten, flatterte mir ein Newsletter ins E-Mail-Postfach. Von den "pioneers of change". Die Eröffnung einer neuen Community-Plattform wurde angekündigt. Beim Lesen der Beschreibung war ich direkt "Feuer und Flamme": eine auf Achtsamkeit und Nachhaltigkeit basierende Gemeinschaft, ganz viel spannende Infos und Videos die darauf warteten entdeckt zu werden - und die Möglichkeit mich mit "Artgenossen" zu verbinden. Innerhalb weniger Tage war ich wieder völlig "in meinem Element" - aufgerappelt, die Krone gerichtet: weiter geht's!

Und so kam es, dass ich am 4. Januar diesen Jahres "einfach mal" die virtuellen Türen des Glückshauses geöffnet habe. Meiner Freude und Begeisterung folgend biete ich die Gelegenheit an, mehrmals pro Woche am Singen der "sacred songs" teilzunehmen, mit anschließenden Sharings. Inzwischen sind wir schon eine kleine Gruppe regelmäßiger Teilnehmer geworden, und es tut sooooo gut, damit in den Tag zu starten. Täglich gibt es aktuell das "Glückshaus-Café", das dazu einlädt, sich spontan dazu zu gesellen und sich auszutauschen und kennenzulernen. Informationen darüber, wie Du Deine "Eintrittskarte", einen Link zu unserem virtuellen Zoom-Raum, erhältst, und eine Übersicht über das aktuelle Wochenprogramm, findest Du HIER auf der Glückshaus-Homepage.

Fühl Dich herzlich Willkommen! :-)