, Greimers Ulrike

Ulrike - heute

Wer bin ich? Eine Kurzvorstellung - das bin ich, heute! Ich kann den neuen Tag einfach nicht erwarten. Meistens bin ich schon vor 6 Uhr wach. Und springe aus dem Bett. Es gibt so viele schöne Tadaaaaas, die auf mich warten ...

Ich werde wach. Schlage die Augen auf und sehe: oh, ein neuer Tag hat begonnen!!! Und dann setzt ein Automatismus ein a la "bämm, bämm, bämm"!!!

  • YEAH, ein neuer Tag voller Möglichkeiten!!!

  • YEAH, ein neuer Tag voller schöner neuer Erfahrungen!!!

  • YEAH, ein neuer Tag voller schöner Tadaaaaaaaaas!

 

Der Blick auf die Uhr zeigt: schon wieder noch vor 6 Uhr, aber was soll's - ich kann den Tag einfach nicht erwarten ;-)

Ich springe aus dem Bett, öffne weit das Fenster und atme dreimal tief ein und aus. Erfreue mich am Anblick meines Balkons, den ich mit vielen Blumen dekoriert habe. Ich gehe in die Küche, presse eine halbe Zitrone aus und trinke sie mit warmem Wasser. Ich ziehe mich an und starte meinen täglichen Morgenspaziergang an der Düssel (ja, die Namensgeberin der Stadt in der ich wohne). Langsam gehe ich den neu gestalteten, renaturierten Abschnitt entlang, halte Ausschau nach Graureiher, Bachstelzen, Entenküken und Co., begrüße die Hundebesitzer, die mir auf ihrer Gassirunde begegnen, und singe dabei leise vor mich hin. Die "sacred songs" sind wunderbare Ohrwürmer, die mich immer sofort in eine wunderbare Stimmung bringen. Nach 30-40 Minuten bin ich wieder zuhause, dusche und frühstücke ein wenig. Dann lese ich das Kapitel des aktuellen "Vorlesebuchs" vor - ein Ritual, das ich Ende März für eine liebe Nachbarin gestartet habe, die in einer sehr herausfordernden Situation war ... und das sich zu einem Ritual entwickelt hat, das ich nicht mehr missen möchte. Das Vorgelesene wird via whatsapp an einige Freunde verteilt, und dieser "Tadaaaaa-Punkt" wird in meiner App als "erledigt" gekennzeichnet - womit er sich automatisch für den nächsten Tag einträgt.

Dreimal pro Woche steht eins meiner Highlights auf dem Vormittagsprogramm: das Singen von "sacred songs" und Liedern aus Taizé mit meiner "Findhorn-Gruppe". So enge Beziehungen sind daraus entstanden, allein durch das gemeinsame Singen (wobei wir uns dort nur sehen, aber nicht hören) ... das hätte ich zuvor niemals für möglich gehalten. Wunderschön ist das, und ich genieße es sehr, mich so verbunden zu fühlen mit diesen "like-minded" Menschen.

Ich bearbeite meine "Tadaaaaaaas" (man kann sie auch "to-do's" nennen, aber da es alles mich erfreuende Aufgaben sind, wurden sie umgetauft!). Bei schönem Wetter setze ich mich auf den Balkon, um dort etwas durchzulesen oder mir anzuhören. Manchmal auch ... zum träumen! :-) Ich fahre mit dem Fahrrad zum Markt, koche viel frisches Gemüse oder mache mir einen  Rohkostteller. Mit einigen Herzensmenschen habe ich einen intensiven Austausch via whatsapp oder Facebook. Mit einigen Herzensmenschen ist dieser Austausch eher sporadisch, deswegen aber nicht weniger tiefgehend. So bereichernd, über das Internet mit Menschen aus aller Welt in Kontakt sein zu können. Wundervoll!

Immer wieder halte ich inne und spüre in mich. Zu welcher Aufgabe zieht es mich jetzt hin? Was ist jetzt dran? Oder brauche ich jetzt eine Meditation? Einen weiteren Spaziergang? Ein paar Stunden in der Sauna? Ein Telefonat? Oder ... mal gar nichts? ;-)

An einigen Abenden pro Woche veranstalte ich Events im Glückshaus. Aktuell sind das die "sacred songs", die ich im Rahmen eines "heiligen Raums" mit den Teilnehmern singe. Ob ein Teilnehmer oder 10 ... für mich ist es immer wieder eine wunderschöne und heilsame Erfahrung, und ich liebe den anschließenden Austausch, die Verbundenheit, die dort entsteht. Im Anschluss an diese Events gönne ich mir viel Ruhe, höre Meditationsmusik und mache es mir bei Kerzenschein gemütlich.

An manchen Tagen muss ich mich dann fast zwingen, gegen Mitternacht das Licht zu löschen um schlafen zu gehen. So viel Spannendes gäbe es noch anzuschauen, zu verstehen, zu gestalten. Es gibt auch Tage, da macht es mich regelrecht kribbelig, wenn "gar nichts" dran zu sein scheint. Aber ich folge dem ... dann ist es halt mal ein "kribbeliger" Tag, an dem ich vermeintlich nichts erledige. Umso energievoller sind dann oft die folgenden Tage.

 

Mein Motto:

Ich erlaube mir,
all die Dinge zu tun,
die mir gut tun!

 

Das war bis vor einigen Monaten noch anders. So GANZ anders! Davon berichte ich im nächsten Beitrag ...